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Lernen Zielgruppenforschung für das Bloggen | Section
Bloggen und Long-Form-Content-Beherrschung

Zielgruppenforschung für das Bloggen

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Zielgruppenforschung ist der Prozess, die Lücke zwischen der angenommenen Zielgruppe und den tatsächlichen Lesenden zu schließen.

Die vier Dimensionen des Zielgruppenverständnisses

Effektive Zielgruppenforschung umfasst vier Dimensionen. Jede beeinflusst unterschiedliche Aspekte der Content-Erstellung.

  1. Wer sie sind: Rolle, Branche, Erfahrungsniveau, Ziele und Kontext. Bestimmt Wortschatz, vorausgesetztes Wissen und passende Beispiele;
  2. Welche Schmerzpunkte sie haben: die spezifischen Frustrationen, Hindernisse und ungelösten Probleme, die sie überhaupt erst suchen lassen. Ausgangspunkt für jeden nützlichen Inhalt;
  3. Ihr Wissensstand: wie viel sie bereits über das Thema und mögliche Lösungen wissen. Bestimmt Tiefe, Terminologie und den Einstiegspunkt der Erklärung;
  4. Ihre Inhaltserwartungen: welches Format, welche Länge und welchen Ton sie erwarten – abhängig davon, wo sie sich auf ihrer Reise befinden und welche Content-Typen sie üblicherweise konsumieren.

Ziellesende identifizieren

Praktische Methoden zur Erstellung einer präzisen Leserdefinition:

  • Community-Recherche: Reddit, Facebook-Gruppen, Slack-Communities und Foren. Analysiere, wie echte Menschen ihre Probleme mit eigenen Worten beschreiben – diese Sprache sollte sich im Content wiederfinden;
  • Q&A-Plattformen: Quora, Stack Exchange und „People Also Ask“ bei Google. Die öffentlich gestellten Fragen sind der klarste Hinweis darauf, was wirklich unklar ist;
  • Analytics und Suchdaten: Google Search Console, Seitenanalysen und Keyword-Tools zeigen, wer die Inhalte bereits findet und welche Begriffe sie zur Suche verwenden;
  • Bewertungen und Erfahrungsberichte: Produktbewertungen, App-Store-Feedback und Kundenmeinungen enthalten ungefilterte Beschreibungen von Schmerzpunkten und gewünschten Ergebnissen – in den exakten Worten der Lesenden;
  • Direktes Feedback: Antworten auf Newsletter, Kommentare zu bestehenden Beiträgen und Support-Anfragen zeigen, welche Fragen die aktuelle Zielgruppe nach dem Lesen noch hat;
  • Kommentarbereiche von Wettbewerbern: Was Lesende in den Kommentaren von Konkurrenzartikeln schreiben, zeigt, was im Artikel fehlt, was unklar war und welche Folgefragen offenbleiben.

Verständnis von Schmerzpunkten

Note
Definition

Ein Schmerzpunkt ist das spezifische, spürbare Problem, das eine Person zur Suche veranlasst. Es ist fast nie das Schlüsselwort selbst – es ist die Frustration, Verwirrung oder das blockierte Ziel, das das Schlüsselwort repräsentiert.

Schmerzpunkte treten auf drei Ebenen auf, die jeweils einen unterschiedlichen Content-Ansatz erfordern:

Bewusstseinsstufen des Publikums

Das Awareness-Framework von Eugene Schwartz – ursprünglich für die Werbung entwickelt – ist eines der nützlichsten Werkzeuge in der Content-Strategie. Es definiert fünf Stufen, in denen sich eine Leserin oder ein Leser befinden kann, wobei jede Stufe einen völlig anderen inhaltlichen Ansatz erfordert.

Inhaltserwartungen nach Lesertyp

Verschiedene Leser bringen unterschiedliche Erwartungen an dasselbe Thema mit. Ein Anfänger und ein Experte, die nach demselben Schlüsselwort suchen, wollen grundsätzlich verschiedene Dinge – Tiefe, Wortschatz, vorausgesetzter Kontext und Format ändern sich je nach Leserschaft.

Erstellung eines einfachen Leserprofils

Vorlage für ein Leserprofil:

  1. Wer ist dieser Leser?
  2. Welches Problem löst er?
  3. Auf welchem Wissensstand befindet er sich?
  4. Was erwartet er von diesem Inhalt?

1. Was ist die nützlichste Methode, um einen Ziel-Leser zu definieren?

2. Welche Quelle eignet sich am besten, um die genaue Sprache zu finden, mit der Leser ihre Probleme beschreiben?

3. Ein Leser ist „problemorientiert“. Welche Inhalte sind für ihn am besten geeignet?

4. Was sollte ein Autor vermeiden, wenn er für fachkundige Leser schreibt?

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Was ist die nützlichste Methode, um einen Ziel-Leser zu definieren?

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Welche Quelle eignet sich am besten, um die genaue Sprache zu finden, mit der Leser ihre Probleme beschreiben?

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Ein Leser ist „problemorientiert“. Welche Inhalte sind für ihn am besten geeignet?

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Was sollte ein Autor vermeiden, wenn er für fachkundige Leser schreibt?

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